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Helmut Meeth, Wittlich - Oktober 2010

Zukunftsinvestition im Jubiläumsjahr - Die Helmut Meeth GmbH & Co. KG aus Wittlich gestaltet mit Stürtz eine erfolgreiche Zukunft

Helmut Meeth (3. v. rechts) und Karl-Heinz Stürtz (4. v. rechts) besiegeln per Handschlag den erfolgreichen Abschluss der Vertragsverhandlungen für den Kauf der neuen Fertigungsanlage.

Seit 25 Jahren ist die Helmut Meeth GmbH & Co. KG erfolgreich in der Fensterbaubranche tätig. Das Unternehmen zählt heute zu den führenden Kunststofffenster-Herstellern in Deutschland. Just im Jubiläumsjahr steht eine zukunftsweisende Investition an: Der Anbau einer neuen Fertigungshalle mit zwei neuen Fertigungsstraßen – mit insgesamt mehr als 6 Mio. Euro Volumen die größte Investition in der Unternehmensgeschichte.

Der Spatenstich für die neue Halle erfolgte am 2. November 2010. „Korrekterweise muss man von zwei Hallen sprechen, mit denen wir an unsere bestehenden Hallen 1 bis 4 andocken. Wir realisieren eine neue Fertigungshalle mit 3.500 qm Fläche, an die sich eine neue Verladehalle von knapp 1.000 qm anschließt“, erklärt Helmut Meeth. Im Mai 2011 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein.

Mit dem Hallenbau geht die Investition für die neue Fertigungsanlage einher. Den Zuschlag hierzu bekam im Oktober die Willi Stürtz Maschinenbau GmbH aus Neustadt/Wied, die zu den Technologieführern in der Branche zählt. Das Unternehmen ist der richtige Ansprechpartner für kundenspezifische Automatisierungslösungen und bietet die notwendige Beratungskompetenz. „Wir haben uns bewusst für eine ganzheitliche Lösung aus einer Hand entschieden“, sagt Helmut Meeth. Die neue Anlage mit ihrem hohen Automatisierungsgrad deckt alle Produktionsbereiche ab – vom Zuschnitt der Kunststoffprofile und Stahlverstärkungen bis hin zur Fensterverglasung. Zukünftig wird es zwei hochautomatisierte Fertigungslinien geben. Durch diese neue Hightech-Produktionsanlage verdoppelt sich die Fertigungskapazität.

Die Umstellung auf die neue Fertigungsanlage erfolgt gemäß einem detaillierten Ablaufplan bei laufender Produktion. In der ersten Phase werden die neuen Maschinen für die Bereiche „Verschweißen“ bis „Verglasen“ aufgebaut. Danach erfolgt der Abbau der entsprechenden Altmaschinen. Im zweiten Abschnitt wird die neue Anlage für den Bereich „Zuschnitt“ installiert, bevor der entsprechende „alte“ Bereich abgeschaltet wird. Helmut Meeth hierzu: „Mit dieser Investition haben wir die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft unseres Unternehmens gestellt. Wir werden auch in den nächsten Jahren vorne mitmischen in der deutschen Fensterbaubranche und unsere Aktivitäten im Ausland 'step by step' ausbauen!“

Der nächste Schritt ist bereits heute fixiert. Durch den steigenden Exportanteil bedingt, wird es eine dritte Fertigungsstraße geben, die die individuellen Anforderungen der ausländischen Märkte berücksichtigt. Bereits im Jahr 2010 wird das Unternehmen einen Exportanteil von über 10 Prozent erreichen.